Hardware – FR-Import ohne dt.
Ton (Blu Ray)
Story/Film (1 P):
Jeder der schon mehr als ein Review von mir gelesen hat weiss, dass ich die 80er und 90er liebe, ein Faible für Sci-Fi- Creature Features habe, auch wenn es sich um Killerroboter handelt und selbst dem größten Mist hin und wieder noch etwas abgewinnen kann. Hardware jedoch lässt sich einfach nicht mehr schön reden.
Jeder der schon mehr als ein Review von mir gelesen hat weiss, dass ich die 80er und 90er liebe, ein Faible für Sci-Fi- Creature Features habe, auch wenn es sich um Killerroboter handelt und selbst dem größten Mist hin und wieder noch etwas abgewinnen kann. Hardware jedoch lässt sich einfach nicht mehr schön reden.
Ich frage mich jetzt noch, wie dieser Film zu seinem Kultruf gelangt
ist und als Underground-Perle bezeichnet werden kann. Außer zwei wirklich
coolen und extrem blutigen Kills und einer (!) barbusigen Einstelllung besitzt der
Film keinerlei Schauwerte.
Dafür läuft er aber 90 Minuten, in denen zunächst die
ersten 50 rein garnichts passiert, eine Story noch nicht einmal angedeutet
wird, alle Szenen zwar zusammenhägend sind, aber keinen roten Faden besitzen –
es sei denn die körperliche Anwesenheit der Rothaarigen ist der Rote Faden.
Nach knapp einer Stunde kommt der Film dann in die Gänge, präsentiert
sich allerdings immer noch auffallend storyarm, denn lediglich der
Grundgedanke, der einmal angerissen wird bietet etwas Potential. Die letzten 30
Minuten versucht M.A.R.K 13 so etwas zu schaffen, das im Ansatz als
Spannung bezeichnet werden könnte. Wie sich der aufmerksame Leser an dieser
Stelle denken kann, gelingt es ihm nicht. Das Bild ist immer (!) so dunkel,
dass nichts bis kaum etwas erkannt werden kann und oft nur punktuell Gesichter
und Gegenstände erahnt werden.
Der Killerroboter, der sich die gesamte Zeit in dem Apartment der holden
Rothaarigen aufhält und gut und gerne 2 Meter groß ist, versucht sich zunächst
zu verstecken (wieso?), kurz darauf greift er an, dann steht er blöde in der
Gegend rum, versteckt sich wieder (wieso?) und verbreitet Längeweile. Das
Apartment ist sooooooooo dunkel, dass keine Sau etwas erkennen kann, niemand
weiss wie groß es ist (ich tippe auf 50-60qm), richtige Lampen gibt es anscheinend
keine, dafür aber eine Notbeleuchtung, die schwächer kaum sein könnte, die
Ausgangstür macht was sie will, so macht es der Roboter ihr nach, die Opfer
sind dümmer, als es die 90er erlauben, die witzigen Momente sind peinlich, die
zwei Splattereffekte aber großartig, die Dialoge sind herrlich schlecht und
kaum zu fassen, die Schauspielleistungen aller Beteiligten passen sich diesen
an und das Ende der Amok laufenden Blechdose stammt aus einem Looney Tunes Cartoon.
M.A.R.K. 13 ist eine klassische 90er Jahre Trash-Granate mit o.g. Spezialitäten,
einem katastrophalen Pacing und völligst spannungs- und stimmungsbefreit. Das
einzig Gute ist der Vorspann, Lemmy von Motörhead als Taxifahrer (Screentime 1 Minute), die zwei
kreativen Kills, die Robotikeffekte und das Design des Killerroboters (nicht
dessen Agieren) und ein paar solide, postapokalyptische Landschaftsaufnahmen zu
Beginn des Films.
Fazit: Gähn!
Bild (3 P):
Aufgerundete 3 Punkte.
Das Bild ist im Gesamten akzeptabel, zu keiner Zeit wirklich schlecht,
öfters sogar überraschend scharf und detailreich, generell aber viel (!) zu
dunkel und mit einem flächendeckenden Schwarzwert „gesegnet“. Der visuelle Stil
des Films diktiert die Ausnutzung des Schwarzes und der nicht sichtbaren
Bildbereiche höchstwahrscheinlich und kann kaum als alles vernichtender
Kritikpunkt aufgeführt werden, störend ist es aber trotzdem. Vorallem, da sehr
häufig lediglich 5-10% des Bildes etwas Sichtbares zeigen.
Die Farben präsentieren sich überraschend stark, die Blau und Rot
ausgeleuchteten Szenen sind weniger verwaschen, als man befürchten würde und
halten den Schärfe- und Detailgrad. Es herrscht ein leichtes Filmkorn, welches
aber kaum störend auftritt. Ein paar Szenen zu Beginn des Films sind jedoch stärker
verrauscht. In dieser Zeit machen sich auch sehr viele und hartnäckige
Schmutzpartikel breit. Im späteren Verlauf des Films lässt sich dies aber nicht
bemängeln – entweder man sieht aufgrund des Schwarzes keine Verschmutzungen
mehr oder sie wurden bereinigt; wer weiss…
Der Schärfegrad ist meistens befriedigend bis gut, in Nahaufnahmen gibt
es einige Details zu sehen, größtenteils hält sich die Detailzeichnung aufgrund
der Ausleuchtung jedoch genauso zurück, wie die Durchzeichnung des Bildes.
Sound (Engl. Dolby Digital) (1 P):
Aus Prinzip bekommt DD nur einen Punkt.
Diesen 2.0 Track (es gibt keinen 5.1 Sound) habe ich mir mit Pro Logic
II angehört und auf 7.1 aufgeblasen, daher kann ich keine wirkliche Beurteilung
des 2.0 Sounds abgeben. Wer die Möglichkeit hat mit Pro Logic II Filme zu
schauen, sei es für Hardware empfohlen. Das Programm bastelt ein paar schöne
Umgebungsgeräusche und somit eine solide Räumlichkeit.
Extras (0 P):
Nichts.
1,0 von 5 - Story
3,0 von 5 - Bild
1,0 von 5 - Sound
0,0 von 5 - Extras
29% Gesamtwertung
Player:
Sony PlayStation 3
Darstellung:
Mitsubishi HC-4000
Blu Ray: Hardware – FR-Import
3,0 von 5 - Bild
1,0 von 5 - Sound
0,0 von 5 - Extras
29% Gesamtwertung
Player:
Sony PlayStation 3
Darstellung:
Mitsubishi HC-4000
Blu Ray: Hardware – FR-Import
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