Montag, 24. Juni 2013
The Zero Theorem (Hoffnungsträger)
Der neue Terry Gilliam kommt!
Zwar dauert es noch bis Ende des Jahres, aber irgendwie ist ein Trailer und über 12 Minuten an Deleted Scenes nun an die Öffentlichkeit geraten. Mit einem expliziten "Not For Distribution"-Stempel versehen ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Videos nicht mehr funktionieren.
Wer aber einen Blick vorab auf das neue Werk des Ausnahmeregisseurs werfen möchte, kann dies nun tun, muss dafür nur den Links folgen.
P.S. Ja - der Glatzkopf ist Christoph Waltz.
Link zu IMDB
http://www.imdb.com/title/tt2333804/?ref_=sr_1
Link zum inoffiziellen Trailer und über 12 Minuten Deleted Scenes
http://vimeopro.com/ipa888/uhepreview/page/3
Sonntag, 23. Juni 2013
Heaven´s Gate – US-Import – Criterion Collection (Blu Ray)
Heaven´s Gate – US-Import ohne dt. Ton – Criterion Collection (Blu Ray)
Region A Blu Ray - läuft nicht auf deutschen BD-Playern !!
Story/Film (4 P):
Michael
Cimino´s Heaven´s Gate ist schon etwas für sich. Nach The Deer Hunter widmete
sich Michael Cimino dem amerikanischen Wilden Westen und schuf ein 40 Millionen
Dollar Mammutwerk, das an den Kinokassen floppte, von Kritikern zerrissen und
schlussendlich vom Studio um ca. 70 gekürzt und erneut in die Lichtspielhäuser
gebracht wurde, dort allerdings abermals sang- und klanglos unterging und wenn
James Bond nicht gewesen wäre, dass Studio in den Ruin getrieben hätte. Bei der
Criterion-Veröffentlichung handelt es sich um die 216-minütige Fassung.
Okay. Was ist Heaven´s Gate nun? Ein
vollkommen missverstandenes Epos oder ein katastrophaler 216-minütiger
Totalausfall voller sinnloser Szenen, schlechter Kameraarbeit, mieser Schnitte,
ohne Zusammenhang und einem trägen Pacing?
Weder
das Eine, noch das Andere! Aber beide Parteien haben irgendwo dennoch Recht.
Missverstanden?
Ja. Vollkommen missverstanden? Nein. Denn Heaven´s Gate hat seine
Schwachstellen und Makel, auch wurden diese von vielen Kritikern damals richtig
erkannt, jedoch dienen entsprechende „sinnlose und zusammenhangslose“ Sequenzen
dazu, Stimmung zu erzeugen und den Zuschauer in die Zeit und das Geschehen zu
versetzen. Bestes Beispiel ist der berühmte, 20-minütige Anfang in Form einer
pompösen Abschlussfeier an der Harvard Universität. Im späteren Verlauf des
Films gibt es jedoch immer wieder ausgedehnte Szenen (Hahnenkampf,
Rollschuhtanzfeier, u.v.m.), die die eigentliche Story kein Stück vorantreiben,
diese eher ausbremsen, allerdings für sich selbst betrachtet fantastische
Szenen darstellen.
Neben
dem tollen, stimmungsvollen Auftakt nimmt Heavens Gate sehr schnell Fahrt auf,
die Story um die 125 Namens starke Todesliste wird losgetreten, die
Schlüsselfiguren bekommen einen tollen Auftritt spendiert und die ersten 60-70
Minuten verfliegen regelrecht. Daraufhin sollte sich der Zuschauer aber bewusst
sein, dass das Epos ein langsameres Tempo anschlägt und sich zunächst mit der
Einführung einer Liebesromanze, einer Dreierkonstellation und Nebenfiguren befasst
und zwischendruch stimmungsvolle, tolle, aber „sinnlose“ Szenen bereithält und
erst die letzten 40-50 Minuten wieder richtig Fahrt aufnimmt.
Dafür
ist der letzte Akt an Genialität aber kaum zu überbieten, bietet fantastisches
Drama, epische Schlachten und blutige, brutale Shoot-Outs, führt alles zusammen
und bringt alles zu einem Abschluss, ganz gleich wie tragisch und unerwartet es
auch sein mag.
ACHTUNG SPOILER !!! Die Dame in der letzten Szene unter Deck ist nicht Ella, sondern James´s Tanzpartnerin von der Harvard-Abschlussfeier. SPOILER ENDE !!!
ACHTUNG SPOILER !!! Die Dame in der letzten Szene unter Deck ist nicht Ella, sondern James´s Tanzpartnerin von der Harvard-Abschlussfeier. SPOILER ENDE !!!
Technisch
wird all das von grandiosen Bildern, tollen Bildkompositionen und einer aktiven Kameraarbeit zusammengehalten, von
einer epischen und traditionellen Musik begleitet und von einem Cast vor atemberaubenden Kulissen und Landschaften vorgetragen, bei
dem man nur mit den Ohren schlackern kann. Kris Kristofferson, Christopher
Walken, Jeff Bridges, John Hurt, Brad Dourif, Mickey Rourke und viele, viele
andere bekannte Gesichter haben sich versammelt und laden zum Stelldichein.
Was ist Heaven´s Gate nun? Ein
Western; ja, aber nicht nur. Ein Drama und eine Liebesgeschichte; ja, aber
nicht ausschließlich. Ein Historienfilm basierend auf Tatsachen; ja, aber
dramaturgisch aufgepeppt. Ein Epos; ja, ohne Wenn und Aber.
Aber
was ist Heaven´s Gate denn nun? Och… das steht doch alles oben!
Ich
würde ihn, wenn ich es ganz kurz auf den Punkt bringen müsste, als „Der Pate
unter den Historien-Western“ beschreiben – nur nicht ganz so gut, mit ein paar kleineren
Schwächen im Mittelteil und einem etwas gewöhnungsbedürftigen Pacing.
P.S. Heaven´s Gate ist bis jetzt NUR in den USA in dieser Blu Ray Veröffentlichung erschienen. Ende 2013 ist eine Veröffentlichung in Frankreich geplant. Dass diese qualitativ eine Verbesserung darstellen wird, wage ich zu bezweifeln.
P.S. Heaven´s Gate ist bis jetzt NUR in den USA in dieser Blu Ray Veröffentlichung erschienen. Ende 2013 ist eine Veröffentlichung in Frankreich geplant. Dass diese qualitativ eine Verbesserung darstellen wird, wage ich zu bezweifeln.
Bild (3 P):
Ja,
man hat sich Mühe bei der Restauration gegeben - man schaue das Restaurations-Special bei den Extars an.
Ja,
man hat einen neuen 2K Transfer angelegt.
Ja,
der neue Transfer wurde von Regisseur Michael Cimino überwacht und abgesegnet.
Ja,
es liegt eine deutliche Steigerung zur DVD vor.
Ja,
es ist eine Criterion Veröffentlichung
ABER…
trotzalledem muss das noch lange nicht heissen, dass die Qualität gut oder gar
sehr gut sein muss.
Heaven´s
Gate enttäuscht bildtechnisch schon etwas in dieser Blu Ray Ausgabe und ich
kann jeden verstehen, dem das Bild nicht gefallen wird - Gründe gibt´s genug. Im Gegenzug kann ich
niemanden verstehen, der dem Bild eine gute oder gar sehr gute Qualität
einräumt – Gründe hierfür gibt´s einfach zu wenige!
Vergleicht
man Heaven´s Gate aus dem Jahre 1980 beispielsweise mit Apocaplypse Now von
1979, Jaws von 1974, diversen James Bond Filmen um Ende der 70er, Anfang der
80er Jahre oder mit Restaurationsmonstern à la Lawrence Of Arabia, wird sehr
schnell klar, dass es sich bei dieser Veröffentlichung trotz aller Mühen
allerhöchstens um eine qualitativ durchschnittliche Blu Ray handelt; ganz egal
ob o.g. Gegenbeispiele in 4K gemastert wurden oder nicht.
Das
Bild ist zum Teil stark schwankend!
Das
größte Problem ist der nur durchschnittliche bis bessere Schärfegrad mit seiner
passablen Feindetailzeichnung, der immer wieder durch ein mittelstarkes und
auch störendes Filmkorn, welches sich gerne stärker in den Vordegrund drängt,
zu Nichte gemacht wird. Aufgrund dessen wirkt das Bild oft sehr unscharf, weich
und arm an Konturen und Texturen. Aufgrund der authentischen Beleuchtung und
freien Wahl der Kameraeinstellungen, die gerne auch mal direkt in die Sonne und
oft gegen das Licht gerichtet sind, herrschen zum Teil viele Doppelkonturen und
stärkere „Halos“ in eben hellen Bildbereichen und es kommt hin und wieder zu
Bildflackern. In Minute 88 fällt die gesamte Qualität sehr stark ab, verändert
sich für kurze Zeit auch farblich und weisst einen kränklichen Grünstich vor.
Nicht weiter tragisch, aber dennoch deutlich wahrnehmbar sind die Ausbesserung
von Filmrissen und Verschmutzungen, die nicht immer zu 100% ausgemerzt werden
konnten.
So
viel zum Negativen. Kommen wir nun zum Guten.
Über
weite Strecken liegt die Gesamtqualität auf einem soliden bis besseren Niveau,
gute Einstellungen gibt es zwischendurch immer wieder zu verzeichnen und die
Durchzeichnung ist gelungen – wenn nicht gerade das Filmkorn in den Vordergrund
tritt. Die Farben wurden von Grund auf neu überarbeitet und sehen sehr schön aus; auch hier schaue man sich am besten das Restaurations-Special zu an. Nahaufnahmen und viele Distanzshots der Landschaft sehen gelungen aus
und die Farben sind stabil – Ausnahme ist die 88ste Minute.
Fazit:
Es tut mir leid, meine werten Damen und Herren von Criterion, aber dies war nur
bedingt etwas! Zwar liegt einiges bis vieles an der Umsetzung und Machart, aber dies ändert nichts an der Tatsache, dass das Bild oft nicht gut und zum Teil wirklich schlecht aussieht.
Sound (Engl. MA-Audio) (3,5 P):
Durchwachsen,
aber im Gesamten fast gut.
Besonders
schön und ehrlich gesagt fantastisch wurde die Filmmusik abgemischt. Direkt zu
Beginn, während des Vorspanns hört man die feine Brillanz der Musik wunderbar
heraus und wird zwischendruch, dank ausgiebiger Tanzszenen und dramatischen
Momenten daran erinnert, wie toll der 5.1-Mix sein kann – auch wenn dieser sehr
stark frontlastig ist.
Ebenfalls
zu gefallen weiss die Soundgestaltung, die mit einer Unmenge an Kleinigkeiten
und Nebengeräuschen beeindrucken kann und hin und wieder eine gelungene
Stereoseparation an den Tag legt.
Aber…
die Dialogwiedergabe ist nicht optimal, bei Zeiten schwer
verständlich und in ihrer Balance schwankend. Zum Teil in die Ferne gerückt,
manchmal auch etwas blechern und im Gewusel der Frontlastig schwer zu
verstehen. Die englischen Untertitel sind zu empfehlen!
Während
der actionlastigen letzten Minuten fällt ein Tiefenbass positiv auf, jedoch ist
die Soundgestaltung in dieser Zeit in sonderlich präzise und zwei, drei akustische
Effekte (Explosionen und Schüsse) liegen deutlich vor oder nach der
visuellen Handlung.
Vielleicht
gehe ich etwas hart mit dem Sound ins Rennen, aber es handelt sich hier
schließlich um eine Criterion-Veröffentlichung und nicht um einen Warner
Katalogtitel. Andere Filme und deren Blu Ray Veröffentlichung, die bereits
unter der Bildbewertung genannt wurden, zeigen auf, dass es deutlich besser
geht.
Extras (3,5 P):
Drei,
jeweils ca. 10-minütige Videofeatures mit Kris Kristofferson, dem Musikverantwortlichen
David Mansfield, Second Assistent Director Michael Stevenson, einem ca. 30
Minuten Making Of, dreiminütiger Restaurations-Featurette, Teaser, Trailer und
einem mehrseitigen, interessanten Booklet. Alle Extras befinden sich auf einer
zweiten Blu Ray.
4,0 von 5 - Story
3,0 von 5 - Bild
3,5 von 5 - Sound
3,5 von 5 - Extras
71% Gesamtwertung
Player:
Panasonic DMP-BD 605
Darstellung:
Mitsubishi HC-4000
Blu Ray: Heaven´s Gate – Criterion Collection
Samstag, 22. Juni 2013
The Insider – US-Import (Blu Ray)
The Insider – US-Import ohne dt. Ton (Blu Ray)
Diese BD ist code-free und läuft somit auch auf Region B Playern!
Story/Film (5 P):
Atemberaubend
gutes Thriller-Drama um einen Insider, der gegen einen mächtigen Tabakkonzern
auspacken will und daran fast zerbricht, sowie einem Sensationsreporter mit Prinzipien, der alle Register ziehen muss, um zu seinem Wort stehen und sich später im Spiegel noch ins Gesicht schauen zu können. Der klassische Kampf von David gegen Goliath
wird in Michael Mann´s Werk auf wahren (!) Tatsachen basierend vorgetragen, wurde
selbstverständlich etwas dramaturgisch angepasst, wirkt aber stets schockierend
realistisch und fesselt ab der ersten Minute.
Russel
Crowe und Al Pacino spielen schlichtweg genial und zeigen mit fast schon
erschreckender Brillanz, wie schlecht die meisten der heutigen Darstellungen
sind.
Zwischenmenschliches
Drama, Korruption, Intrigen, Machtspielchen zwischen Anwälten, dem Staat und
Medien, niedere Beweggründe und und und, wurden in diesem Film schlicht und
einfach sehr gut und unter die Haut gehend eingefangen.
Der
Zuschauer fühlt und fiebert mit und applaudiert wenn Al Pacino der Kragen
platzt, ist von den Bildern beeindruckt, wird von der Filmmusik emotional
getragen ohne kitschiges Melodrama zu verspüren und bleibt die gesamte
Lauflänge vor die Leinwand gefesselt.
Fazit:
Genau so soll das sein!
P.S. Für sieben Oscars nominiert und keinen gewonnen. Ein weitere große Blamage für die Academy oder aufgrund American Beauty gerechtfertigt...?!?!?
Bild (5 P):
Referenz.
Basta!
P.S.
Wer suchet, der findet. Es gibt hin und wieder ein paar Fokusfehler und in
dieser Zeit auch leichte Doppelkonturen, allerdings ist das nicht
Rechtfertigung genug The Insider´s Blu Ray Veröffentlichung im Bildbereich Abzug
zu geben. Dafür sind diese Momente einfach zu selten und meistens auch nur von
kurzer Dauer. Insbesondere in Anbetracht eines zweieinhalbstündigen Films.
Alles,
aber wirklich alles ist auf allerhöchstem Niveau. Die Farben sind fantastisch,
schön differenziert und kräftig, der Schwarzwert ist genial, es herrscht ein
herrliches, natürliches, minimales Filmkorn im Hintergrund, es gibt keinerlei (!)
Spuren von DNR oder Edge Enhancement, der Schärfegrad ist bombastisch, die
Durchzeichnung sehr gut, Kontrast und Tiefenwirkung sind enorm und die Feindetailzeichnung extrem genau. Aufgrund des
visuellen Stils erscheint das Bild in ein paar Szenen etwas zu dunkel oder
bläulich kühl, das ist allerdings 100%ig so gewollt und geht in keinster Weise
in die Wertung ein.
Mit
eines der besten Bilder, die ich jemals auf Blu Ray gesehen habe!
Sound (Engl. MA-Audio) (4,5 P):
Obwohl
in der Gesamtlautstärke etwas leise geraten, muss man dennoch von einem
hochwertigen Sound sprechen.
Der
5.1-Mix besticht durch eine glasklare Dialogwiedergabe, einige gute, subtile
Umgebungsgeräusche, ein paar ausgeprägte Surroundeffekte, eine schöne
Stereoseparation und eine sehr feine, fantastisch ausbalancierte Filmmusik.
Etwas Bass schleicht sich hin und wieder mit ein und rundet das nuancenreiche
Klangbild gekonnt ab.
Extras (1 P):
Tja…
irgendwo muss ja der Haken sein. Leider gibt´s nur eine ca. 7-minütige Produktionsfeaturette
und den Trailer.
P.S. The Insider ist in Europa auf Blu Ray momentan noch nicht erhältlich!
P.S. The Insider ist in Europa auf Blu Ray momentan noch nicht erhältlich!
5,0 von 5 -
Story
5,0 von 5 - Bild
4,5 von 5 - Sound
1,0 von 5 - Extras
90% Gesamtwertung
Player:
Playstation 3
4,5 von 5 - Sound
1,0 von 5 - Extras
90% Gesamtwertung
Player:
Playstation 3
Darstellung:
Mitsubishi HC-4000
Blu Ray: The Insider – US-Import
Freitag, 21. Juni 2013
The Replacement Killers – US-Import (Blu Ray)
The Replacement Killers – US-Import ohne dt. Ton (Blu Ray)
Region A Blu Ray - läuft nicht auf deutschen BD-Playern !!
Die Blu Ray enthält nur die ungeschnittene Kinoversion von The Replacement Killers, nicht den Extended Cut.
Story/Film (4 P):
Im
Gegensatz zur bisherigen Veröffentlichung dieses kleinen, aber feinen
Actionfilms und auch im Widerspruch zum Vermerk auf dem Cover, befindet sich
auf dieser (!) US-Blu Ray nur die Kinoversion von The Replacement Killers.
Und
das ist eine gute, ja sogar sehr gute Sache. Das ist der einzige, wirkliche
Grund wieso ich mir diesen Import zugelegt habe. The Replacement Killers ist in
seiner Kinoauswertung deutlich knackiger, wesentlich kurzweiliger und wirkt im
Gegensatz zum Extended Cut nicht gestreckt. Die Kinofassung ballert sich direkt
gut ein, hält ihr Tempo konstant hoch und explodiert in einer finalen
Action-Ballade in bester John Woo Manier.
Generell
hat Antoine Faqua mit The Replacement Killers eine einzige Homage an John Woo
abgeliefert, welche ohne den berühmtesten, chinesischen und somit auch
statistisch „bekanntesten Action-Darsteller der Welt“ nicht auskommen würde.
Chow Yun-Fat dreht sich, wirbelt und wirft seinen Mantel hinter sich, wie es
eben nur der Meister des Heroic Bloodshed kann und schickt locker flockig aus
dem Handgelenk ganze Herscharen von Bösewichten (u.a. Danny Trejo & Til
Schweiger) möglichst löchrig und bleihaltig ins Jenseits. Als Sidekick hat man
dem sympathischen Pistolenschwinger aus Fernost Mira Sorvino zur Seite
gestellt, die sich einen fantatstischen Showdown mit dem stets freundlich
dreinblickenden Jürgen Prochnow liefern darf.
Zusammengehalten
von einer klassischen „Killer mit Herz lehnt sich gegen bösen Boss auf“-Geschichte
treibt The Replacement Killers in seinen 87 Minuten (inkl. Abspann) zwar eine
etwas einfallslose und aufgesetzte Charakterzeichnung voran, aber was soll´s?!
Die Bilder, die Action und vorallem Chow Yun-Fat machen einfach zu viel Spaß,
als dass man dies dem Film wirklich ankreiden möchte.
P.S. Für unglaublich teure 2,99 Dollar (zzgl. Versandkosten) ist dieser Import bereits zu haben und jedem der einen Code-A-Player besitzt und den Film oder das Actiongenre mag wärmsten zu empfehlen!
Bild (4 P):
Aufgerundete
4 Punkte.
Ein
beinahe gutes Bild. Hin und wieder etwas schwankend, mit zum Teil sehr guten
Szenen und Einstellungen, aber leider auch einigen lediglich besseren Momenten.
Abzug gibt´s fürs leichte störende Rauschen, das sich sehr selten einstellt,
dann aber vordergründig breitmacht und die DVD-Qualität während des Vorspanns
in den geflogene Szenen.
Ansonsten
bietet die BD schöne, kräftige Farben, einen guten bis sehr guter Schwarzwert,
wechselhafte Schärfe (3,5-4,5P), gute bis sehr gute Detailzeichnung, einen gelungener
Kontrast, meistens ein gute Durchzeichnung und nur selten ganz leichtes Edge Enhancement, dass ab und an für
etwas starre Konturen sorgt.
Sound (Engl. MA-Audio) (4 P):
Guter
Action Mix. Nicht mehr und nicht weniger.
Abzug
gibt´s für die etwas weniger brachiale Ausnutzung der rückwärtigen Kanäle und
die Tatsache, dass der Bass hätte kräftiger sein können - aber wenigstens ist
dieser anwesend und leistet solide Arbeit. Die Stereoseparation ist gelungen, die
Dialoge stets verständlich, die Filmmusik schön ausbalanciert, aber weniger
bombastisch oder räumlich, als es hätte seien können.
Präzise
Schusswechsel, eine kräftige Pumpgun, hin und wieder gute Räumlichkeit,… GUT!
Extras (0 P):
Keine.
4,0 von 5 - Story
4,0 von 5 - Bild
4,0 von 5 - Sound
0,0 von 5 - Extras
71% Gesamtwertung
Player:
Panasonic DMP-BD 605
Darstellung:
Mitsubishi HC-4000
Blu Ray: The Replacement Killers & Truth Or Consequences N.M. – US-Import (Double Feature)
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