Donnerstag, 15. August 2013

Stand Up Guys (Blu Ray)



Story/Film (2,5 P):
Hier von einer Story zu sprechen wäre ungefähr so, wie Uwe Boll filmisches Können zu attestieren oder etwa Halle Berry´s Schauspielleistungen mit mehr als einer Goldenen Himbeere zu honorieren… aber das ist ein anderes Thema!
Stand Up Guys hat in Bezug auf seine Geschichte allerhöchstens eine Ausgangssituation, eine Prämisse zu bieten, aus der heraus sich der weitere Verlauf entfaltet. Aufgrund der Situation, alter Gangster wird aus dem Knast entlassen, alter Bester Freund nimmt ihn in Empfang, soll ihn aber aufgrunnd der Sache wieso er eingewandert ist hinrichten, ist der komplette Verlauf/Story. Bei den beiden gealterten Kollegen handelt es sich um Al Pacino und Christopher Walken. Und das einer der beiden zu Beginn des Films ins Gras beisst, glaubt sowieso niemand.
Und so durchleben unsere beiden Gangster-Opas eine „wilde Nacht“, feiern, vögeln, brechen in Apotheken ein, legen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei aufs Parkett… alles was man halt so macht und alles was der Zuschauer auch schon gefühlte eine Millionen Mal gesehen hat.
Zum Ende hin spitzt sich das Ganze minimal zusammen, es kommt so etwas wie Drama und leidliche Spannung auf, denn Christopher Walken wurde ein Ultimatum gesetzt Al Pacino unter die Erde zu befördern und die Zeit drängt.
Und so kommt es zum allesentscheidenden Showdown, zum Grande Finale, zum Shoot-Out, auf den Alle gewartet haben und der so vorhersehbar war, dass in dem Moment in dem er stattfindet, es fast weh tut ihn mit anzusehen zu müssen. Das hat sich der Regisseur wohl auch gedacht und schnell einen Kameraschwenk eingelegt, so dass das Geschehen im Off stattfindet und dann flux den Abspann reingehauen. Das Ende dürfte mit Abstand eines der dämlichsten der Filmgeschichte sein, dass mit einem aufgesetzten Anspruch originell dazustehen versucht.

Fazit: Nur was für Freunde von Al Pacino und Christopher Walken, die wieder einmal großartig spielen. Ansonsten sehr vorhersehbar, einfallslos und über weite Strecken träge erzähltes, komödiantisches Gangster-Drama.

Da guckst du in die Röhre...
Bild (5 P):
Im Gegensatz zum Film ist das Bild jedoch super.
Satte, kräftige und natürliche Farben, ein sehr guter Schwarzwert, bombastische Schärfe und sehr, sehr feine Detailzeichnung zeichnet die Blu Ray aus. Das Bild ist frei von Rauschen, hat aber dennoch einen filmischen Look.
Der Kontrast ist stark, die Durchzeichnung fantastisch und es herrscht bestes HD Feeling und sehr gute Tiefenwirkung.

Sound (3 P):
Ich weiss nicht so recht… für einen ganz neuen Film, auch wenn es ein ruhigerer ist, fehlt es hier deutlich an Aha-Momenten oder einer feinen Brillanz und Dichte, als das man hier von einem guten 5.1-Mix sprechen kann.
Die Dialoge sind präzise und sehr gut verständlich, der Rest kann leider nicht überzeugen. Weder die Musik noch die Actionpassagen wissen zu begeistern und erscheinen sehr zahm. Die Surroundaktivität hält sich arg bedeckt und Dynamik lässt sich ebenfalls nicht entdecken.

Extras (1 P):
Interviews, B-Roll und ein läppisches Musikvideo *schnarch*


2,5 von 5 - Story   
5,0 von 5 - Bild 
3,0 von 5 - Sound
1,0 von 5 - Extras

66% Gesamtwertung

Player:
Playstation 3
 
Darstellung:
Mitsubishi HC-4000

Blu Ray: Stand Up Guys


Dienstag, 13. August 2013

Africa (BBC) – UK-Import (Blu Ray)



Africa (BBC) – UK-Import ohne dt. Ton (Blu Ray)

Story/Film (5 P):
Kopfnüsse schwingende Giraffen, Erdmännchen austricksende Vögel, ein Sardinenwanderungs-Fressen, an dem sich ein Blauwal beteiligt, gesellige Nashörner bei Nacht, Vögel fressende Rießenheuschrecken, selbstverständliche der Weisse Hai, jede Menge Elefanten, Affen, Löwen, ein paar Schlangen, Zebras und Flusspferde, Vulkane, unterirdische Seen, epische Gebirge und Dünen, erbitterte Zweikämpfe in Slowmotion, großes Drama, auf Löwen nach Fliegen jagende Echsen, unzählige Flamingos und Fledermäuse, Krokodile, springende Springböcke in spinneriger Zeitlupe, überwältigende Natureignisse, wie z.B. ein gigantischer Sandsturm, den Hollywood selbst für Abermillionen Dollar niemals (!) besser nachstellen könnte, die schnellsten Ameisen der Welt und und und.

  
99% neue Aufnahmen, die zu 100% atemberaubend sind und 1% alte Einstellung, die vor Jahren nicht minder beeindruckend waren und es auch immer bleiben werden – Once-In-a-Lifetime-Shots am laufenden Bande!

Im Gegensatz zu älteren Dokus ist die Kamera diesmal noch dichter dran und die Fahrten und Einstellungen sind nochmals spektakulärer.
In Africa geht es aufgrund vielschichtiger, aber immer passender Musik etwas gefühlsbetonter zur Sache, als man es von den Vorgänger-Dokumentationen gewöhnt ist. Das mag dem Ganzen evtl. ein bißchen Objektivität klauen oder beraubt ihm des altbekannten Doku-Feelings, aber es stört zu keiner Zeit. In erster Linie will Africa unterhalten und atemberaubende Bilder liefern und das gelingt auf ganzer Linie; vielleicht sogar besser als in Life oder Planet Earth.

Fazit: Eine der besten und unterhaltsamsten Dokus mit gewohnt spektakulären Bildern, dem Blick für Details, genialen Zeitlupenaufnahmen, David Attenborough als Sprecher und schöner Musikuntermalung.

Wem Planet Earth und Life gefallen hat, kommt an Africa nicht umher. BBC delivers again!

P.S. Die Lauflänge beträgt ca. 300 Minuten und setzt sich aus 6 Episoden à 50 Minuten zusammen, die wie folgt heissen und selbsterklärend sind.
Kalahari – Savannah – Congo – Cape – Sahara – The Future  

Hier geht´s zum 1-minütigen Trailer.

Bild (4,5 P):
ACHTUNG ! Auf der Verpackung, sowie auf einigen Internetseiten wird das Bild mit 1080i beziffert. Dies kann ich nicht bestätigen. Alle (!) Episoden meiner Ausgabe lagen in 1080p vor!!

Die meiste Zeit über herrscht Referenzqualität. Selten schleicht sich eine Upscale-Einstellung ein und ein paar wenige, weichere Einstellungen, die immer noch gut sind, aber keinen optimalen Schärfegrad aufweisen, sind ebenfalls dabei. Des Weiteren kann man während ein paar Auf- und Abblenden farbliche Treppenbildung beobachten.
Die negativen Momente, sind jedoch von so kurzer Dauer und treten so selten auf, dass man diese fast völlig vergisst und sich von den monumentalen Bildern und ihrer fantastischen Qualität regelrecht umhauen lässt.
Satte, natürliche und kräftige Farben, ein superber Schwarzwert, ein starker Kontrast und ein nahezu perfekter Schärfegrad samt extremer Detailzeichnung zeichnet diese BBC Dokumentation aus, bietet bestes HD Feeling und eine Tiefenwirkung, die einlädt die Badehose anzuziehen und durch die Leinwand ins Meer zu springen.


Sound (MA-Audio) (5 P):
Es geht nicht besser!
Africa bietet einen referenzwürdigen 5.1-Sound… und das nicht nur in Bezug auf Dokumentationen.
Zunächst einmal sei erwähnt, dass die Dialowiedergabe einwandfrei ist – stets verständlich und sehr präzise.
Hinzu kommt eine sehr feine, dynamische und raumfüllende Filmmusik mit zum Teil fantastischen Nuancen. Aber das wirklich Spektakuläre am Sound ist seine Räumlichkeit, die durch unzählige sehr feine, wunderschön innovative und präzise Effekte geschaffen wird, denen es nicht an Sorroundlastigkeit und Stereoseparationen mangelt und die hin du wieder sogar einen  gewaltigen Bass entfachen dürfen.

Wenn ein Sandsturm in der Sahara beispielsweise zunächst klitzkleine Sandkörner lostritt und diese in extremer Nahaufnahme auf die Kamera zugerollt kommen, hat der Zuschauer das Gefühl es kommt ein allesvernichtender Erdrutsch angedonnert. Und wenn der Sturm erstmal richtig angekommen ist, tost und tobt dieser durch die eigenen vier Wände, so dass man unfreiwillig die Hand übers Glas hält.
Solche Momente gibt es zu Genüge und lassen Hollywood-Action-Spektakel alt aussehen!

  
Extras (3 P):
Neben den ca. 10-minütigen Making Of Featurettes, die immer im Anschluss an jede Episode laufen, gibt es zwei Deleted Scenes, 5 Minuten Outtakes und ca. 35 Minuten Interviews mit der Crew und Sir David Attenborough.


5,0 von 5 - Story 
4,5 von 5 - Bild 
5,0 von 5 - Sound 
 
3,0 von 5 - Extras 
93% Gesamtwertung

Player:
Playstation 3
 
Darstellung:
Mitsubishi HC-4000

Blu Ray: Africa – UK-Import


Sonntag, 11. August 2013

The Wolverine (Film)



Story/Film (1,5 P):
James Mangold zu Produzent:
„Wenn wir schon in und um Japan drehen, dann brauchen wir auch ganz innovative Dinge, die man noch nie in einem Film gesehen hat. Wir brauchen japanische Architektur, alte und neue. Die alte kann mit den Wolverine-Klauen und Schwertern zerschnippelt werden, da sie aus Holz und Papier ist. Das hat man noch nie gesehen! Das wird toll. Und japanische Gärten und viele Schiebetüren. Und wenn´s um die neuen Bauten geht, dann dieses komische Würfelhotel. Oh, oh, oh… und dann brauchen wir Ninja! Gaaaaaaanz viele Ninja. Und wenn wir Ninja haben, brauchen wir…. SAMURAI! Ha, das wird ein Fest! Oh! Und dann brauchen wir Schwerter und Dolche und alle nur erdenklichen alten Waffen, die Ninja und Samurai verwendet haben. Und alle Ninja müssen schwarz gekleidet sein, auch wenn Schnee fällt. Oh, das erinnert mich, dass wir unbedingt Schnee brauchen… und Ninja. Ninja im Schnee. Und dann brauchen wir blaue Beleuchtung und Kämpfe, bei denen man nur die Profile der Kämpfenden sieht. Das ist was ganz Neues!!! Und Ninja, die über Dächer flitzen, denn Ninja gehören auf Dächer. Und dann brauchen wir Seppuku (Harakiri) und einen Shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug) und Pachinko und ein japanisches Mädchen, das komisch aussieht und ´ne wilde komische Frisur hat. Oh, oh, oh... und wenn wir schon mal in Japan sind, brauchen wir auch irgendwie eine Atombombe, denn Japaner lieben Atombomben und Atomkraftwerke und alles was mit Atomkraft zu tun hat. Am Besten wir haben was aus dem Zweiten Weltkrieg dabei. Das wird ein Spaß. Hm... jetzt hab´ ich Durst vom ganzen Labern. Oh, das bringt mich auf eine Idee. Und natürlich brauchen wir japanisches Essen. Und unbedingt ein paar traditionelle Geschichten, die wir einbauen können, damit der Film tiefgründig erscheint. Egal, ob wir diese Geschichten schon tausendfach gehört haben oder ob diese frei erfunden sind. Die müssen nur ein paar alte Monster und Samurai beinhalten. Das passt dann schon. Und Yakuza. Yakuza gehören in jeden Film, der in Japan spielt. Oh. Und wir müssen in Shinjuku drehen, da gibt´s viele bunte Farben; mehr als woanders. Und das erinnert mich, dass wir unbedingt bunte Werbeanzeigen an Hochhäusern brauchen. Ganz was Seltenes, wenn ein Film in Japan spielt. Und eine alte japanische Beerdigung wäre auch cool. Und wir brauchen eine Romanze. Unbedingt eine Romanze, ganz egal wie blöde und aufgesetzt. Eine Romanze muss her. Egal ob die Alte gut ausschaut oder nicht. Es muss eine Romanze in den Film. Oh, oh, oh… und wir brauchen Roboter und die neueste Technik. Und da es in Japan spielt, MUSS die Technik rein, da gibt´s nichts, aber auch überhaupt nichts dran zu diskutieren. Oh! Und dann bauen wir am besten einen Samurai-Roboter! Das wird toll. Hei jei jei, was wird das für ein toller Film. Oh! Und wir brauchen ganz viele Charaktere. So viele, dass wir die einfache Geschichte möglichst groß aufblasen und kompliziert erzählen können. Das ist heutzutage modern. Das macht jeder! Und die Japaner müssen so sprechen, dass man sie kaum versteht, wenn sie Englisch reden. Und wenn sie untereinander reden, es aber ein potentieller Trailer-Shot ist, müssen sie auch Englisch reden. Und wir brauchen Verrat und Intrigen. Am besten die Bösen, sind auch gleichzeitig die Guten und doch irgendwie nicht, aber auch nicht wirklich böse… ihr wisst schon. Und ein Twist muss rein. Egal wie dumm, Hauptsache Twist. Das macht heute jeder! Oh. Und die Guten sind selbstverständlich auch die Bösen, aber auch irgendwie doch nicht. Ihr wisst schon. Aber einen wirklich Bösen brauchen wir auch. Und der oder die MUSS immer was Cooles machen und am besten auch ein Mutant seien. Eine Schlange wäre hier doch toll. Ansonsten hat der Film keine Schlangen. Das darf nicht sein. Also… die Sache ist geregelt. Ein Mutant und eine Schlange. Das wird super! Und da wir PG-13 anstreben, darf nichts so wirklich brutal sein. Wolverine muss töten und säbeln, man darf aber nichts sehen. Dafür haben wir ein FUCK frei. Also MUSS das rein. Und vergesst mir die Ninja nicht. Ich sag´s euch. N I N J A !!! So… hab´ ich was vergessen?“

Produzent an James Mangold:
„Wir wäre es mit einer wirklichen Story?“

James Mangold zu Produzent:
„Papperlapapp! Das wird die Action und Hugh Jackman "oben ohne" schon richten. Etwas Bumm hier, etwas Krawall dort, Wolverine immer ohne Hemd oder nie mit mehr als dem Unterhemd rumlaufen lassen und viel CGI. Immer viel CGI in den Pott. Das wird Klasse. Am besten Action und Shinkansen miteinander verbinden. Das wird ein Fest. Hui! Oh. 3D!!! Alles in 3D. Und viele Pop-Out Effekte. Gaaaaaaanz viele! Die Story kommt zum Schluss. Wir nehmen was Altbewertes, wurschteln das kräftig durch, bauen Twists ein und fertig. Außerdem machen wir Wolverine verletzlich. Aber nicht so richtig. Da kommt ultra Spannung auf! Das gab´s noch nie... ein Superheld, der seine Kräfte verliert oder keine Lust mehr hat und den Mittelteil des Films über voll die Lusche ist. So was will das Publikum sehen. Weder in Spider-Man, Iron Man, Superman oder Batman gab´s das bis heute. Das wird großartig. Und am Ende ist er wieder unkaputtbar. Dann interessiert´s auch keinen, dass er zwischendurch immer kränklich rumgehumpelt ist. Das wird super!

Produzent an James Mangold:
„Dialoge? Wen engagieren wir als Drehbuchautor?“

James Mangold zu Produzent:
„Scheissegal. Strg+C, Strg+V. Copy, Paste. Das merkt niemand. Die werden zu geflasht sein von all den Ninjas!

Fazit: 
Da war Wolverine´s Origin-Story sogar besser. Überladen, langweilig und dumm. Das Beste waren die ersten 15 Minuten und die Szene während des Abspanns. Selbst die Action stinkt und ist schlecht bis erheiternd lustig, weil vollkomen dämlich. Zur blöden Berieselung nebenbei okay. Aber nichts zum ernsthaften Zuschauen!

Samstag, 10. August 2013

The Monuments Men & Her (Hoffnungsträger)



Link zu IMDB (The Monuments Men)

Link zum Trailer (720p)

&

Link zu IMDB (Her)

Deadwood – Season 2 – US-Import (Blu Ray)



Deadwood – Season 2 – US-Import ohne dt. Ton (Blu Ray)

Region A Blu Ray - läuft nicht auf deutschen BD-Playern !!


Bereits im Vorwort zu Season 1 erwähnt, kann ich es nun vorab kurz bestätigen. Die schwankende Bildqualität der ersten Staffel herrscht hier nicht. Auffällige Qualitätsabfälle gibt es nicht mehr, das Bild ist sehr stabil und sehr hochwertig.

Die Serie wird in Deutschland Staffel für Staffel über ca. 6 Monate veröffentlicht. Angeblich soll die Bildqualität gegenüber der US-Version verbessert werden. Das halte ich für eine Lüge und schlichtweg einen Marketingschachzug. Platz für Verbesserungen gibt es ab der zweiten (!) Staffel im Grunde genommen nicht. Auch ein anderer Codec wird kein Upgrade in irgendeiner Weise darstellen, denn die amerikanische VÖ liegt bereits im AVC Codec vor.

Story (4,5 P):
Season 2 der HBO Serie Deadwood liegt auf demselben hohen Niveau, wie die erste Staffel. Bis auf die Tatsache, dass selbstverständliche andere Haupt-Storylines erzählt und die Charaktere weiterentwickelt werden, sowie dass die Geschichte um Deadwood selbst vorangetrieben wird, hat man am Erfolgsrezept nichts geändert.

Es wird weiterhin gemeuchelt, geflucht, rumgehurt, abermals geflucht, Wu hat seine fabelhaften Auftritte, Ian McShane alias Swearegan zeigt´s schauspielerisch wieder allen anderen, Powers Boothe ist weiterhin dabei, Timothy Olyphant nimmt trotz zentralen Charakters keine überpräsente Rolle ein und schauspielert gewohnt etwas hölzern.

Das Review zur Season 1 findet ihr hier.

Bild (4,5 P):
Beinahe alles, was in Season 1 noch gestört und die Qualität beeinträchtigt hat, tritt in der zweiten Staffel nicht mehr auf. Der Transfer ist stabil, weist eine meistens sehr gute bis referenzwürdige Schärfe und Detailzeichnung auf und Unschärfen treten selbst weder im Dunklen, noch aufgrund der Fokusarbeit auf. Es herrscht ein sehr schönes, natürliches Rauschen, dass zu keiner Zeit Überhand nimmt, Details frisst oder sich in den Vordergrund drängt. Die Farben sind kräftig, visuell dem erdfarbenen Tonus angepasst und somit identisch zu Season 1. Der Kontrast ist gut, blüht besonders in hellen Tageslichszenen auf und es herrscht eine zum Teil beeindruckende Tiefenwirkung.
Lediglich der etwas flächendeckende Schwarzwert, der heutzutage üblich erscheint, verhindert hin und wieder während Nachtszenen eine perfekte Durchzeichnung oder verschluckt ein paar wenige Details in eben dunklen Bildbereichen.

Vorbei sind die Zeiten, in denen die Qualität auf DVD Niveau gefallen ist, das Rauschen alles überdeckt hat oder extrem unruhig im Vordergrund hing und schlechte Fokusarbeit für hässliche Unschärfen gesorgt hat.

Das Review zur Season 1 findet ihr hier.

Sound (Engl. MA-Audio) (4 P):
Identisch mit dem der ersten Season.

Das Review zur Season 1 findet ihr hier.

Extras (5 P):
Hier beziehe ich mich auf das gesamte Angebot der kompletten Box, nicht nur auf das der ersten Staffel.

Jede Season kommt mit einer separaten Bonus Disc (somit drei), auf denen sich diverse Videofeatures in HD befinden, die es auf eine Gesamtlänge von ca. 6 Stunden bringen. Unter anderem handeln diese Features das reelle Deadwood ab, zeigen einen Blick hinter die Kulissen, beleuchten diverse Making Of Aspekte und ganze Staffelenden, sowie Casting Aufnahmen und ausgiebige Q&As. Außerdem befinden sich 17 Audiokommentare zu kompletten Episoden auf den 13 Discs, sowie über 70 Fotografien.

Des Weiteren muss erwähnt werden, dass die Digipack-Verpackung mit Hochglanzfotos ausgestattet ist und jede Scheibe in einem separaten, schön illustrierten Fach zu finden ist, welche sich im Gesamten wie ein Buch durchblättern lassen (ähnlich der James Bond 50th Anniversary Edition).


4,5 von 5 - Story   
4,5 von 5 - Bild 
4,0 von 5 - Sound
5,0 von 5 - Extras

89% Gesamtwertung

Player:
Panasonic DMP-BD 605

Darstellung:
Mitsubishi HC-4000

Blu Ray: Deadwood - Season 2 der "The Complete Series" - US-Import